Videos zum Thema ‘Marienhof’

03.05.2010 12:44

Lebensplanungen

Liebe Marienhof-Besucher,

Ruth und Tarek (Bild: ARD/Jo Bischoff)die verschieden Lebensphasen eines Menschen und die dazugehörigen zukunftsweisenden, alterstypischen Entscheidungen ziehen sich auch durch den Marienhof. So beobachte ich voller Freude die zarte Liebe zwischen Ruth und Tarek. Sie sind erst am Anfang ihrer Lebensplanung und der Umgang mit der Liebe ist für die beiden noch geprägt von Unsicherheit und Aufregung. Aber es gibt Lebensabschnitte, in denen es schwieriger ist, die richtige Entscheidung zu treffen. Nic und Toni lieben sich. Sie überlegen bereits den nächsten Schritt und wollen heiraten. Nur ist Toni plötzlich verunsichert, da sie schon zwei gescheiterte Ehen hinter sich hat. Sollte man den einen, großen Lebensabschnitt im Leben mehrmals wagen? Der Ehe eine zweite oder gar eine dritte Chance geben? Ich denke, die Liebe ist es immer wert, ein Risiko einzugehen. Daher würde ich mich auch wahnsinnig freuen, wenn Carlos und Heidi endlich zusammenziehen. Und was kommt nach dem Zusammenziehen? Der Nachwuchs. Netty hat mich ins Vertrauen gezogen. Seit sie sich um Bruno gekümmert hat, wünscht sie sich ein Kind. Also ich würde mich ja über ein noch ein kleines Baby im Marienhof freuen, damit Angelo später jemanden hat, mit dem er spielen kann. Aber Netty sollte sich sicher sein, dass das Baby kein Lückenbüßer für den geplatzten Traum vom eigenen Friseursalon ist. Und während alle um mich herum damit beschäftigt sind, eigene Lebensmodelle zu finden und umzusetzen, haben andere ganz neue Ideen zur Gestaltung ihres Lebens. Ich überlege mir lieber nicht, was die Dreier-Konstellation von Kerstin, Juliette und Raul zu bedeuten hat. Aber man muss ja auch nicht für alles offen sein. Die Frage ist nur für mich, ob die drei wissen, auf was sie sich da einlassen.

Ihre Inge

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16.03.2010 18:20

Der Werbespot

Sehr gehrte Damen und Herren,

ich bin stolz, Ihnen unseren offiziellen “W@sche-on-line”-Werbespot präsentieren zu können. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

Viel Spaß mit dem Video wünscht Ihnen

Ihre Inge

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Bewertung: 4.3 / 5 (149 Stimmen abgegeben)
15.03.2010 18:20

Das erste Mal

Liebe Marienhof-Besucher,

für vieles im Leben gibt es ein erstes Mal. Man lacht und weint zum ersten Mal, man wird zum ersten Mal krank, man verliebt sich zum ersten Mal, man wird zum ersten Mal Vater oder Mutter. Und natürlich gibt es auch “das erste Mal”. Ich durfte Zeugin werden, wie Lea und Valentin über “ihr erstes Mal” debattieren. Sie haben mit den gleichen Schwierigkeiten zu kämpfen, wie die meisten jungen Paare und trotzdem werden auch sie eines Tages nicht widersprechen, wenn es heißt, dass das „erste Mal“ im Leben immer etwas Besonderes bleiben wird. Aber es gibt auch erste Male für wesentlich unschönere Dinge. Ich mache mir Sorgen um Toni und Nic. Sie erleben zum ersten Mal, dass ihre frische Beziehung eine Krise überstehen muss. Ich habe ja schon von Anfang an geahnt – und geträumt, dass diese Frida ihnen nichts Gutes will. Und Kerstin und Raul müssen sich zum ersten Mal trennen, um heraus zu finden, ob sie wieder zueinander finden können. Ebenso hat Marlon mir anvertraut, dass er zum ersten Mal einen Sinn im seinem neuen Leben ohne Amélie entdecken konnte. Und auch ich hatte diese Woche ein erstes Mal: Ich habe zum ersten Mal meine Tochter Lisa mit einer Vogelmaske sehen dürfen. Das war ein Spaß!

Alle Liebe,

Inge

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27.01.2010 18:30

Schein und Sein

Liebe Marienhof-Besucher,

der Schein trügt, sagt ein altes Sprichwort. Und wenn ich Revue passieren lasse, was um mich herum geschieht, so kann ich das nur bestätigen. Manchmal will man glauben, was man sieht und in Wirklichkeit ist alles anders, als es scheint. Toni und Nic zum Beispiel. Sie wollen alle und vermutlich auch sich selbst in dem Glauben lassen, dass sie nichts weiter als gute Freunde sind. Aber mich können die beiden nicht täuschen, und Tonis Einzug in die WG wird sicher noch für einige Turbulenzen sorgen.

Lisa hat mir von dem Straßenjungen erzählt. Ruth hatte sie zu ihm geholt, als er hohes Fieber hatte und nicht in ein Krankenhaus wollte. Nun soll der Junge einfach verschwunden sein. Weg aus seinem Versteck, verloren im Nichts. Also ich weiß ja nicht recht – soll er wirklich wieder weggelaufen sein, und werden wir ihn nie wieder sehen? Vielleicht trügt auch hier das Bild, das sich bietet …

So wie bei Constanze. Fechner hat mir unter dem Siegel der Verschwiegenheit verraten, dass er Constanze dabei geholfen hat, ein von Bruno angefertigtes Bild teuer zu verkaufen. Da hat sich wohl jemand sehr vom schönen Schein blenden lassen.

Ich kann nur hoffen, dass dies nicht der Fall sein wird bei dem Richter, der den Prozess gegen Leas Pflegevater führt. Von Charly weiß ich, dass dieser Mann versucht, mit einer ganz üblen Verleumdung seiner gerechten Strafe zu entkommen. Aber ich bin sicher, dass am Ende die Wahrheit siegen wird. Naja, das hoffe ich doch zumindest …

Lassen Sie sich nicht blenden! Das wünscht Ihnen,

Ihre Inge

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18.01.2010 18:25

Schwarze Schafe

Liebe Marienhof-Besucher,

diese Woche bin ich wirklich nachdenklich geworden. Ich habe mich gefragt, wie es kommt, dass Menschen auf die schiefe Bahn geraten. Egal, mit wem ich die letzten Tage gesprochen habe oder egal, was ich beobachtet habe – oft ging es darum, dass Menschen sich gegenseitig Leid zugefügt haben. Tanja und Stefano kämpfen immer noch mit den Folgen des Überfalls. Doch Tanja hat mich überrascht und beeindruckt, als sie mir vom Schicksal des Übeltäters erzählt hat und von ihrem Impuls, ihm verzeihen zu wollen. In diesem Fall ist jemand auf die schiefe Bahn geraten, weil er sich in einer verzweifelten Lage befand. Keine Entschuldigung, aber ein Motiv, das uns etwas milder stimmt. Was hingegen veranlasst eine Bande Jugendlicher, Sülos Stand einfach zu zerlegen? Ich habe mich sehr erschrocken, als ich den demolierten Stand gesehen habe – was wenn Sülo darunter vergraben worden wäre? Hier war sogar wohl nur Langeweile der Grund für eine dumme Aktion. Zwei Vorfälle mit Tätern, die bereuen und versuchen, etwas wieder gut zu machen. Wir sollten ihnen diese Chance geben. Aber es gibt auch Menschen, die auf die schiefe Bahn geraten sind und für ihre Taten kein Motiv haben, und die auch nicht bereuen. Ihre Taten sind unentschuldbar. Töppers erzählt von Charly, der sich um seine Schwester Lea sorgt, weil deren Pflege-Vater sie vor Gericht als unglaubwürdig dastehen lassen will. Dabei sollte dieser Mann einsehen, wie sehr er diesem Mädchen zugesetzt hat. Und er legt sich mit den falschen an! Denn wir im Marienhof werden zusammenhalten und Lea unterstützen. Bis ihr Pflege-Vater seine gerechte Strafe bekommt. Denn wo es Feinde gibt,  gibt es auch Freunde und wenn man die an seiner Seite hat, ist man schon viel stärker.

Alle Gute wünscht Ihnen

Ihre Inge

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